Drittes Trimester

Meine Schwangerschaft – das dritte Trimester

Baby N°2 – Es ist bald soweit!

Ich befinde mich nun schon in SSW39 (d.h. 38+1) und mein Bauch ist grooooß 😉 Laut einer App ist das Baby nun so groß wie eine Melone. In meinem Fall würde ich sagen: eine sehr große Melone 😉

Schwangerschaftsbeschwerden – Jammern erlaubt

Das dritte Trimester ist für mich wirklich diesmal körperlich ziemlich anstrengend, anstrengender als bei der Schwangerschaft mit Mini-Snyggis. Damals hatte ich eigentlich fast bis zum Ende das Gefühl ich könnte Bäume ausreißen. Diesmal komme ich sehr leicht aus der Puste, laufen fällt mir schwer und die Rückenschmerzen sind auch mehr. Aber was solls, bald ist der kleine Mini-Mensch auf der Welt und ich bzw. wir sind schon alle sehr gespannt.

Vorfreude

Mini-Snyggis kann es kaum erwarten, dass ihr kleiner Bruder endlich kommt und küsst und knuddelt meinen Bauch. Immer wieder singt sie ihm auch Lieder vor. Seit neuestem auch das ABC-Lied und das Wackelzahnlied aus dem Kindergarten, frei nach dem Motto „von deiner großen Schwester kannste noch viel lernen“ 😉

kuscheln

Untersuchungen/Vorsorge

Die CTG – Kontrollen und auch alle weiteren Ergebnisse sind super, nur eben dass auch Baby N°2 halt einfach wieder groß wird. Also ging es in SSW35 zum Check nochmal in die Geburtsklinik. Auf Grund meiner Vorgeschichte, meiner Beckengröße und der geschätzten Größe des Babys wird es auch diesmal wieder ein Kaiserschnitt. Denn zu dem Zeitpunkt lagen die Maße des kleinen Manns bereits schon bei ca 48 cm und 3099g und von SSW 35 bis SSW 40 kommen sicherlich noch einige CM und Gramm dazu. Wir haben uns für einen Entbindungstermin in der 40sten Schwangerschaftswoche entschieden, spricht SSW 39+0. Auch die Hebamme in der Praxis meiner Gynäkologin meinte nachdem ich ihr vom Ergebnis berichtete, dass ich halt einfach große Babys bekomme. So ist es doch einfach das Sicherste.

Kein Drama wegen Kaiserschnitt – für mich bricht keine Welt zusammen

Ich finde einen Kaiserschnitt per se auch nicht dramatisch. Für mich bricht hier keine Welt zusammen, nur weil ich mein Baby nicht vaginal zur Welt bringe. Denn ich fühle weiterhin als Frau und bin nicht weniger Mutter, nur weil mein Kind nicht vaginal geboren wird. Diskussionen über Kaiserschnitte, Stillen oder Tragen sind oft im Internet sehr hitzig. Es ist meiner Meinung nach total unwichtig wie ein Kind zur Welt kommt und ob es gestillt wird oder die Flasche bekommt, geschoben oder getragen wird…. Muttersein ist meiner Meinung nach zum Glück soviel mehr.

Da sind sie wieder die Ängste..

Natürlich habe ich auch wieder ein bisschen Angst vor dem Eingriff. Das ist sicherlich verständlich – denn eine OP ist eine OP. Aber mir ist lieber ein geplanter Kaiserschnitt als ein riskanterer Notkaiserschnitt. Meine Besorgnis rührt auch auf den Kaiserschnitt bei Mini-Snyggis her, denn dieser hatte leider im Nachhinein ein paar Komplikationen mitgebracht. Diese habe ich bereits einmal kurz in About me angeführt. Nochmal kurz gesagt: ich hatte während des Wochenbetts im Krankenhaus bereits Fieber und bin auch so entlassen worden. Nach einer Woche zu Hause bei 41°Fieber und Schmerzen musste der Notarzt kommen, da sich die OP-Naht öffnete und (Vorsicht jetzt wirds eklig) Unmengen Eiter seinen Weg nach draußen suchten. Glücklicherweise kann man sagen.. nach drei Besuchen im Operationssaal und 18 Tagen Krankenhaus war dann die schlimmste Zeit meines Lebens und die unserer kleinen Familie vorbei und ich konnte danach endlich richtig Mama sein.

Ich denke ich werd dieses eben kurz angeführte Erlebnis nochmal in einem gesonderten Geburtsbericht verbloggen. Da es doch einfach eine so prägsame Zeit für mich, für Marten, für uns alle war.

Good vibes only

DENNOCH bin ich mit der Entscheidung, dass es wieder ein Kaiserschnitt wird, zufrieden. Denn mir ist die Sicherheit vom Baby am Wichtigsten. Ich habe mehr Angst davor, dass das Baby nicht durchs Becken passt, sich eine Schulterdystokie holt oder zu wenig Sauerstoff bekommt und letztlich dann eh per Notkaiserschnitt geholt werden muss. Daher fühle ich mich mit dieser Entscheidung wohl und relativ sicher.

Kliniktasche – ich packe meinen Koffer

Die Kliniktasche sieht im Fall eines Kaiserschnitts ein bisschen anders aus, als bei einer spontanen Geburt. Die Snacks für Energie und andere Hilfsmittel für das Überstehen der Wehen und für die Nerven vom Partner fallen hier weg. Kleidung, Hygieneartikel, Wäsche fürs Baby etc kommen aber auch bei mir in die Tasche. Zudem noch Schlüppis die über den Bauchnabel gehen, damit der Schlüppi nicht auf die frische Naht drückt. Ich muss zugeben, dass meine Kliniktasche wirklich immer noch nicht ganz gepackt ist und ich mich nun wirklich ranhalten muss. Die Vorbereitungen in der Wohnung sind nun mittlerweile auch so ziemlich abgeschlossen. Das Babyequipment ist so gut wie komplett. Sicher fällt uns aber noch irgendwas ein, das wir doch noch brauchen, wenn das Baby da ist – irgendetwas vergisst man ja doch fast immer.

Der Countdown läuft – das große Hibbeln

Jetzt sind es noch exakt 6 Tage bis unsere Familie um ein kleines Menschlein bereichert wird. Morgen noch ein letzter Termin beim Frauenarzt mit einer letzten Vermessung vom Baby und übermorgen das finale Arztgespräch in der Klinik vor dem großen Termin. Ich kann euch sagen mein Herz hüpft und wir sind alle sooo gespannt! Drückt uns bitte die Daumen, dass alles gut läuft.

Wie habt ihr die Zeit kurz vor der Geburt erlebt? Über einen Kommentar mit euren Erfahrungen würde ich mich sehr freuen.

Alles Liebe
Eure Gwendolin

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