Waldspaziergang

Waldspaziergang – Mit Kindern die Natur entdecken

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – ein Waldspaziergang ist immer eine schöne Abwechslung für die Familie und eine tolle Alternative zum Spielplatz. Hier können Kinder die Natur entdecken und Eltern die Ruhe genießen. Einzige Voraussetzung ist etwas Zeit im Gepäck zu haben, sonst macht der Waldspaziergang auch keinen Spaß.

Gerade für Stadtkinder ist es häufig schwierig eine Verbundenheit zur Natur zu entwickeln, wenn ihnen keine Gelegenheit geboten wird sich mit Pflanzen und Tieren zu befassen. Mir und Mr. Snyggis ist die Naturverbundenheit und der Respekt gegenüber Tier und Umwelt wichtig und so sammelt Mini-Snyggis von klein auf Eindrücke aus der Natur und weiß diese zu schätzen.

Da wir ganz in der Nähe eines  Waldgebiets wohnen (Berlin kann auch sehr grün sein) und wir Hundebesitzer sind, gehen wir öfters mal in den Wald. Der Grunewald ist ein Hundeauslaufgebiet und dort dürfen Hunde sogar ohne Leine laufen. So haben wirklich alle was vom Spaziergang und es wird zu einem schönem Erlebnis für die ganze Familie.

Bei einem Waldspaziergang geht es uns nicht nur um das Spazieren, sondern viel mehr um das Entdecken, das Wahrnehmen mit allen Sinnen und das Entspannen. Mit Achtsamkeit die Natur erleben.

Natürlich erleben wir die Natur als Familie vor allem auch auf spielerische Art. Wir gehen auf Abenteuer-Entdeckungsreise und schauen, was uns im Wald begegnet. Beim Waldausflug wird der Bewegungsdrang und die Abenteuerlust von Kindern berücksichtig und nebenbei macht man tolle Entdeckungen und lernt so einiges, auch als Erwachsener.

Gefällte Baumstämme laden zum Balancieren und Baumstümpfe zum herunterspringen ein.

Balancieren

Mit etwas Fantasie sind wir im Räuberwald und sind auf der Suche nach Räuber Hotzenplotz. Bei unserem letzten Waldspaziergang haben wir denke ich auch tatsächlich sein Waldlager ausfindig gemacht 😉

Hotzenplotz' Waldlager

Da frische Luft auch hungrig macht, ist auch ein Picknick eine gute Idee. Ganz wichtig ist dabei natürlich keinen Müll zu hinterlassen.

Kinder sammeln bekannterweise liebendgerne Stöckchen, Steine und anderes was ihnen besonders erscheint und unbedingt mitgenommen werden muss. Der Wald ist für die kleinen Schatzsucher definitiv die richtige Fundgrube.

Wir machen uns auf die Suche nach perfekten Zauberstäben und Wanderstäben, meist finden wir auch den passenden Stock/Ast dafür. Natürlich werden nur heruntergefallene Naturmaterialien verwendet, es sollen keine Äste etc. von Bäumen und Sträuchern mutwillig abgerissen werden.

Mit Zapfen kann man prima Weitwurf üben: Wessen Zapfen fliegt am weitesten?

Tannenzapfen Weitwurf

Auch ein kleines Wettrennen macht im Wald auf dem schönen weichen Boden besonders Spaß.

Wettrennen

Wir schauen uns den Wald auch ganz genau an und lernen dabei vieles über die verschiedenen Pflanzenarten: Wir vergleichen die Blätter und die Rinden der Bäume. Wir schauen wo Moos und Pilze wachsen und verwenden alle unsere Sinne. Wie fühlt sich Moos und Rinde an?

Rinden vergleichen

Welche Früchte tragen Bäume und welche Tiere hören und sehen wir?

Während unserer Entdeckungstour sammeln wir Naturmaterialien, die wir später zum Basteln verwenden. Aus Stöckern und Ästen kann man : Zauberstäbe, Windspiele, Bilderrahmen, Mobiles etc. basteln.

Mit den gesammelten Blättern lässt sich auch allerlei anstellen und tolle Kunstwerke entstehen lassen. Steine kann man bemalen und entweder einfach als Deko nutzen oder aber auch als Sprechsteine oder für Spiele verwenden.

Aus Eicheln/Kastanien gibt es natürlich den Klassiker: Kastanienmännchen. Aber auch Eichelhütchen-Memory /Kastanien-Memory und viele weitere Bastelideen lassen sich damit herrlich umsetzen.

Und hier noch einmal kurz zusammengefasst was den Spaziergang im Wald so wertvoll macht:

Pro Waldspaziergang

  • der Bewegungsdrang des Kindes wird berücksichtig und die Kinder können ihre motorischen Fähigkeiten (rennen, hüpfen, springen, klettern, balancieren) austesten, üben und entwickeln. Bewegung fördert eine gute körperliche Wahrnehmung, Koordinationsvermögen und den Gleichgewichtssinn. Mit einem gutem Körperbewusstsein entwickelt sich auch Selbstbewusstsein.
  • Fantasie wird angeregt durch „Rollenspiel des kleinen Abenteurers“
  • kognitive Fähigkeiten werden gefördert: Naturkundewissen in der Praxis, spielerischer Lerneffekt (entdecken –> verstehen)
  • Achtsamkeit
  • Entspannung
  • wertvolle Familienzeit
  • Fundgrube für Bastelmaterial 😉

 

Alles Liebe
Eure Mrs. Snygggis

 

 

 

 

 

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